zum BMW-Lebenslauf

Jörg's BMW/EMW 340 Bilderseite

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Die Restauration, der teuerste Schritt...

(...und meine Insolvenz ließ nicht lange auf sich warten.)

ein lustiges Auto


Dieser Wagen war ursprünglich ein BMW, wurde jedoch auf Grund fehlender BMW-Teile, in Halle/Saale 1963 (ehem. DDR) zum EMW umgebaut (erst die Karosse später auch der Motor). Er lief unter anderem ein paar Jahre bei der DEFA (Babelsberg)! Weitere Informationen findet ihr unter:

Lebenslauf meines BMW 340 !!!
Also wenn ihr in alten DEFA-Filmen diesen erst schwarzen, danach blauen und kupferfarbenen bzw. grauen EMW/BMW seht, so denkt einfach mal an uns!



In den folgenden Zeilen findet ihr eine Auflistung der von mir eingeteilten Komponenten. Zur leichteren Navigation, hier die Link´s der Überschriften.

(Der Kenner benötigt diese natürlich nicht und schaut sich alles der Reihe nach an...)


INHALTSVERZEICHNIS:

  • Das Zerlegen
  • Die Vorderachse
  • Die Hinterachse
  • Die Chromteile
  • Karosseriearbeiten
  • Interieur
  • Der alte Motor
  • Der neue Motor

  • Das Zerlegen, erst jetzt zeigte sich die Spitze des Eisberges...

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    BMW 340
    ...gesehen, gestönt, gekauft!
    50 Grad in der Sonne,
    der (Wald-)Meister persönlich...
    Vor der Demontage
    war die Welt noch in Ordnung...
    Nach und nach
    ließ sich das Ausmaß...
    ...nur erahnen
    Bsp. C-Säule.
    Ein paar Tage später,
    doch es wurde nicht beßer.
    Da lag er nun demontiert
    bis zur letzten Schraube.
    Der Unterboden war
    spröde wie Blätterteig.
    Open Air..., wenn´s erst
    mal wieder so weit wäre...

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    Die Vorderachse

    Doppelquerlenkerachse
    Spurtreue in Perfektion!
    Die Stoßdämpfer, ich hoffe
    die werden wieder dicht!
    Neue Buchsen, keine Frage
    50 Jahre verlangten ihren Tribut.
    Zahnstangenlenkung,
    oder Gehorsamkeit...
    ...von LINKS bis RECHTS
    "die Vorderachse"!
    Die Blattfeder für
    eine perf. Federkonstante.

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    Die Hinterachse

    Keine Frage die braune
    Pest war überall.
    Auch in den hinteren
    Stoßdämpfern.
    Die Schilde der
    Hinterräder hatten...
    tiefe Rostporen.
    Von den Bremsen
    ganz zu schweigen...
    Auweija!!!
    Da half nur
    vorsichtiges Sandstrahlen.

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    Der Chrom und was noch davon übrig war...

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    Der Frontgrill,
    auch hier...
    Oh man diese...
    ...tiefen Rostporen
    Was die heutige
    Technik doch...
    ... alles so
    möglich macht.
    Von der schweiß-
    treibenden Schufterei
    zuvor keine
    Spur mehr.

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    Die Karosse wurde von der Fa. Klinke aufgearbeitet, Oltimerrestauration seit über 50-zig Jahren! Getreu dem Motto: Ganz oder gar nicht!

    Hier die gestrahlte
    Karosse. Jetzt wurde
    das ganze Ausmaß
    sichtbar, doch für mich
    gab es auch hier
    kein Zurück!!!
    Im Gegenteil,
    es war schön zu
    zusehen, wie das
    Fzg. Stück für
    Stück zusammen
    wuchs.
    Gewisse finanzielle
    Konflikte kann
    ich natürlich nicht
    abstreiten, doch
    das ist ein
    anderes Thema!
    Dem Eckhold sei Dank!
    Handgefertigt u. eingepaßt.
    Das Einstellen der
    Spaltmaße, Fingerfertigkeit!
    Und der Wind pfiff sein
    einsames Lied.
    Problemthema: Türen,
    jeder Restaurateur
    wird es kennen.
    Die untersten 15 cm
    können ohne Bedenken
    abgetrennt/erneuert werden.
    Auch vom Kofferaum
    war nicht mehr...
    viel brauchbares
    übriggeblieben.
    Nein kein Sieb,
    mein Dachausschnitt!
    Es war einmal eine
    C-Säule...
    Nur Farbreste
    hielten manche
    Partie noch
    Zusammen.
    Zweikomponenten-
    Korrosionsschutz,
    verhinderte eine
    weitere Zersetzung.
    Der hintere Querträger,
    ein Komposthaufen...

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    Das Interieur, vergilbte Instrumente und viel morscher Stoff...

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    Hier war einmal
    eine Armlehne.
    Auch die eingestetzten
    Holzleisten waren hin.
    Das gute alte
    Bretzelfenster.
    Wassereintritt am
    Dach, ein Graus.
    Die Bohlen des
    Fußbodens
    waren voller Öl
    und somit gut erhalten.

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    Aus "ALT" mach "NEU" oder aus "ZWEI" mach "EINS" , der Motor

    Der alte Motorblock hatte
    einen Frostschaden.
    Der neuere Block hat eine
    zusätzliche Verstärkung.
    Ausschlachten um
    jeden Preis.
    Der Spaltfilter wurde
    nicht bei allen
    Motoren verbaut, im
    Gegensatz zum Verteiler...
    Dieser Kopf hat wohl
    schon einiges hinter sich.
    Das bestätigten auch
    die Kolben,
    kaum ein Ring war
    noch ganz.
    Selbst die Steuerkette
    war angerostet.
    Der geplatzte Motor-
    block...
    und seine Eingeweide
    Nocken- u. Kurbelwelle
    Dieser Motor
    sollte es werden
    Nach der Demontage,
    dem Ausbuchsen
    der gesamten Lagerstellen
    und der anschließenden
    Komplettierung mit
    Neu- und Gebrauchtteilen
    gab das Ganze
    kein schlechtes Bild
    ab. Lediglich das Ein-
    schleifen der Lager-
    schalen verschlang
    Zeit und viel Kraft.
    Wenn es nur nicht
    so kalt hier wäre.
    Gesäubert, geplant,
    neu eingeschiffen
    Die Wasserpumpe
    vor der Aufarbeitung.

    zum Inhalstverzeichnis:

    Das Wunder ist vollbracht, der neue Motor läuft!

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    Der Kenner sieht
    hier mehr als
    nur frische
    Farbe -oder?
    Die kleinen
    und feinen Helfer.
    Jetzt kommst drauf an.
    Ich baute mir einen
    kl. Prüfstand mit
    allem was dazu
    gehört. Öldruck
    und Temp.-anzeige
    Erstaunlich, alle Kompo-
    nenten arbeiteten selbst über
    mehrere Stunden tadellos!
    Erstaunlich nach all den
    Jahren!!! Das macht
    Mut auf weitere Taten.

    zum Inhalstverzeichnis:


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